Fachprüfung, Revision und Korrektorat

Wählen Sie die Qualitätsprüfung, die zum Risiko passt.

Diese Leistungen werden oft so eingesetzt, als wären sie austauschbar. Das sind sie nicht. DEMA trennt fachliche Prüfung, zweisprachige Revision und abschließendes Korrektorat in der Zielsprache, damit die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt das Richtige prüft.

Drei Leistungen, drei Fragen Fachprüfung: Funktioniert der Text fachlich?

Revision: Ist die Übersetzung im Vergleich zum Ausgangstext korrekt?

Korrektorat: Ist der finale Zieltext fehlerfrei und veröffentlichungsreif?

Der Unterschied

Zahlen Sie nicht für die falsche Prüfung und lassen Sie nicht die aus, die Sie wirklich brauchen.

Drei einfache Fragen entscheiden, welche Prüfung Sie brauchen. Der folgende Vergleich macht diese Entscheidung für Einkauf, Projektmanagement und interne Prüfer praktikabel.

Leistung Leitfrage Was geprüft wird Typischer Prüfer
Fachprüfung Erfüllt der Inhalt seinen vorgesehenen Zweck? Fachliche Angemessenheit, Fachterminologie, Kundenkonventionen, Verwendbarkeit im Kontext. Fachexperte, Spezialist im Zielland oder Prüfer auf Kundenseite.
Revision Ist die Übersetzung im Vergleich zum Ausgangstext genau? Bedeutung, Auslassungen und Hinzufügungen, Terminologie, Einheitlichkeit, inhaltliche Entsprechung und Qualität der Zielsprache. Qualifizierter zweisprachiger Revisor.
Korrektorat Ist der finale Zieltext bereit zur Veröffentlichung? Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung, typografische Fehler, Formatierung und finale Darstellung. Korrektor oder Lektor in der Zielsprache.
Wo jeder Schritt hingehört

Qualität ist eine Abfolge, kein einzelner Blick am Schluss.

Je nach Projekt kann DEMA eine Prüfebene anwenden oder mehrere kombinieren. Ein reguliertes Handbuch kann eine zweisprachige Revision und eine technische Prüfung durch den Kunden erfordern; eine übersetzte Broschüre braucht nach dem Satz unter Umständen noch ein DTP-Korrektorat.

01

Zielinhalt übersetzen oder vorbereiten

Die erste Fassung in der Zielsprache entsteht im passenden Workflow, als Humanübersetzung oder per MTPE.

02

Gegen den Ausgangstext revidieren

Ein zweiter qualifizierter Linguist prüft, ob der Zieltext Inhalt und Terminologie des Ausgangstexts korrekt wiedergibt.

03

Bei Bedarf fachlich prüfen

Ein Fachspezialist oder ein Prüfer auf Kundenseite prüft Verwendungszweck, Produktsprache oder lokale Konventionen.

04

Dokument fertigstellen

Korrekturen werden in den Zieltext und bei wiederkehrenden Programmen gegebenenfalls in Translation Memory oder Glossar übernommen.

05

Veröffentlichungsfassung korrigieren

Das finale Zieldokument wird auf sprachliche und gestalterische Fehler geprüft, die bei der Bearbeitung oder im Satz entstanden sind.

Was wir prüfen

Konkrete Qualitätskriterien statt eines pauschalen Etiketts „hohe Qualität“.

Jede Qualitätsaussage, die wir treffen, ist an eine konkrete Prüfung gebunden. Die genaue Checkliste hängt von Datei- und Inhaltsart ab.

Sprachliche Genauigkeit

Bedeutung und Korrektheit in der Zielsprache.

• Auslassungen und Hinzufügungen
• Grammatik und Syntax
• Register und Sprachfluss

Terminologie & Konsistenz

Korrekte Verwendung des freigegebenen Vokabulars.

• Glossarkonformität
• Einheitlich übersetzte Wiederholungssätze
• Produkt- und Rechtsterminologie

Integrität der Daten

Elemente, bei denen kleine Fehler große Folgen haben können.

• Zahlen und Daten
• Einheiten und Symbole
• Tags und Platzhalter

Veröffentlichungsqualität

Probleme, die erst im finalen Format sichtbar werden.

• Typografie
• Zeilenumbrüche und Übersatz
• Zeichensetzung und Einheitlichkeit auf Seitenebene
Wenn ein internes Prüfteam beteiligt ist

Ihre Fachleute sollten einmal korrigieren, statt bei jedem Release dasselbe Feedback zu wiederholen.

Bei wiederkehrender Dokumentation können Ihre Ingenieure, Händler, Rechtsteams oder Prüfer im Zielland in den Prüfschritt eingebunden werden, und freigegebene Korrekturen fließen in Ihr Translation Memory und Glossar ein, statt in E-Mail-Verläufen zu verbleiben.

Prüfung näher am Ausgangstext

Wer das Produkt kennt, kann direkt am relevanten Segment arbeiten, statt den Kontext aus einem exportierten Dokument rekonstruieren zu müssen.

Wiederverwendbare Korrekturen

Validierte Terminologie und wiederkehrende Änderungen können in künftige Releases einfließen.

Sichtbare Verantwortung

Der Workflow macht deutlicher, ob eine Änderung sprachlich, technisch, stilistisch oder marktspezifisch ist.

Typische Anwendungsfälle

Qualitätsprüfungen bringen am meisten, wo Veröffentlichung, Sicherheit oder Reputation Nacharbeit teuer machen.

Technische Handbücher Juristische Dokumente Finanzberichte Marketingmaterialien Webinhalte Produktkataloge Benutzeroberflächen Untertitel Barrierefreie Dokumente Beeidigte und beglaubigte Dokumente
Stimmen unserer Kunden

Langjährige Partner, in ihren eigenen Worten.

Hersteller, Agenturen und spezialisierte Unternehmen in ganz Europa verlassen sich auf uns, wenn ihre Dokumentation in jedem Markt stimmen muss.

Fragen zu Qualitätsprüfungen

Die richtige Leistung hängt davon ab, was Ihnen bereits vorliegt.

Können Sie eine Übersetzung eines anderen Dienstleisters revidieren?

Ja. DEMA kann mit vorhandenen Zieltexten arbeiten, der Umfang sollte jedoch festgelegt werden: Abgleich mit dem Ausgangstext, Terminologieprüfung, fachliche Prüfung oder abschließendes Korrektorat.

Reicht ein Korrektorat für eine Übersetzung mit hohem Risiko?

Das Korrektorat prüft den Zieltext, vergleicht ihn aber nicht unbedingt mit dem Ausgangstext. Bei Material mit hohem Risiko kann vor dem abschließenden Korrektorat eine zweisprachige Revision erforderlich sein.

Kann unser interner Experte die Prüfung übernehmen?

Ja. In wiederkehrenden Workflows lassen sich interne Fachexperten in den Prüfablauf einbinden, vor allem wenn Produkt- oder marktspezifische Terminologie eine Freigabe durch den Kunden erfordert.

Werden Korrekturen in unser Translation Memory übernommen?

Arbeitet das Projekt mit einem gepflegten Translation Memory, sollten freigegebene Änderungen übernommen werden, damit künftige Inhalte denselben Fehler nicht wiederholen.

Definieren Sie das Risiko, bevor Sie den Prüfschritt festlegen.

Senden Sie uns Ausgangstext, Zieltext und den vorgesehenen Veröffentlichungskontext. Wir ermitteln, ob Sie eine fachliche Prüfung, eine Revision, ein Korrektorat oder eine Kombination brauchen und an welcher Stelle im Workflow diese Prüfung hingehört.

Mit DEMA sprechen

Wie können wir Ihnen helfen?

Wir haben die richtigen Antworten auf Ihre Fragen.

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