Transkreation: Wann Ihr Marketing mehr braucht als eine Übersetzung

Transkreation ist die kreative Neufassung einer Botschaft für eine andere Sprache und Kultur: Eine Übersetzung bewahrt die Bedeutung eines Textes, die Transkreation bewahrt seine Wirkung und darf dafür Wörter, Bilder und Bezüge ändern. Slogans, Claims und Kampagnentexte brauchen meist Transkreation, Produktdaten, Kataloge und Rechtstexte eine genaue Übersetzung. DEMA Solutions bietet beides in einem Workflow.

Team brainstorming during a strategy meeting

Für wen dieser Leitfaden gedacht ist

Dieser Leitfaden richtet sich an Marketingleiter, Brand Manager und Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, B2B wie B2C, die ein Produkt, eine Kampagne oder eine ganze Marke in neue Märkte bringen. Fast alle kennen dieselbe Besprechung: Die Kampagne funktioniert im Heimatmarkt hervorragend, die französische, italienische oder spanische Fassung ist bald fällig, und jemand fragt, ob man sie „nicht einfach übersetzen“ kann.

Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt vom Inhalt ab. Dieser Artikel zeigt, wie Sie entscheiden, wie Sie Transkreation briefen und prüfen, warum sie anders abgerechnet wird als eine Übersetzung und wie Ihre Marke in fünf oder zehn Sprachen einheitlich bleibt.

Was ist Transkreation?

Transkreation, im Marketing oft auch englisch Transcreation genannt, ist die Anpassung einer Botschaft an eine andere Sprache und Kultur, sodass sie beim neuen Publikum dieselbe Reaktion auslöst wie das Original im Ausgangsmarkt. Der Begriff verbindet Translation und Creation, und beide Hälften zählen. Wer transkreiert, geht vom Ausgangstext aus, versteht, was der Leser denken, fühlen oder tun soll, und schreibt dann einen neuen Text in der Zielsprache, der dasselbe erreicht, in derselben Markenstimme und innerhalb derselben Platz- und Formatvorgaben.

Was sich ändert, kann wenig oder sehr viel sein. Einer Headline genügt vielleicht ein anderes Verb, um ihren Rhythmus zu behalten; ein Wortspiel ohne Entsprechung wird durch eine andere Idee mit ähnlichem Ton ersetzt; eine Fußballmetapher oder ein Feiertag, der im Zielmarkt nichts bedeutet, muss weichen. Gelegentlich ändert sich auch das Bild, weil eine Farbe, eine Geste oder eine Umgebung das falsche Signal sendet.

Was sich nicht ändert, ist das Briefing hinter dem Text: Zielgruppe, Ziel, Positionierung und Fakten. Eine Aussage zur Energieeffizienz bleibt eine Aussage zur Energieeffizienz, mit denselben belegten Fakten. Nur der Ausdruck wird für den Leser neu gebaut.

Transkreation und Übersetzung: der eigentliche Unterschied

Eine Übersetzung wird am Ausgangstext gemessen. Eine gute Übersetzung sagt, was das Original sagt, genau, vollständig und natürlich formuliert, und lässt sich Satz für Satz prüfen. Genau das brauchen Sie für ein Datenblatt, eine Betriebsanleitung, einen Vertrag oder eine Preisliste.

Eine Transkreation wird am Ziel gemessen, und ein Prüfer kann sie nicht durch den Vergleich von Wörtern beurteilen. Entscheidend ist, ob der neue Text beim Leser im Zielmarkt dieselbe Reaktion auslöst wie das Original und ob er noch nach Ihrer Marke klingt.

Dieser Unterschied verändert, wer die Arbeit macht, wie sie geprüft und wie sie abgerechnet wird. Ein Übersetzer braucht den Text und Ihre Terminologie; wer transkreiert, braucht zusätzlich die Überlegungen dahinter: für wen der Text ist, was er erreichen soll, wo er erscheint und was er niemals sagen darf.

Die Lokalisierung liegt dazwischen. Die nützliche Unterscheidung lautet: Die Übersetzung überträgt den Text; die Lokalisierung passt zusätzlich alles an, was marktspezifisch, aber nicht kreativ ist, etwa Datumsformate, Maßeinheiten, Währungen, rechtliche Verweise und Beispiele, damit der Inhalt wirkt, als sei er vor Ort entstanden; die Transkreation schafft den überzeugenden Kern der Botschaft neu. Eine Website braucht meist alle drei, von lokalisierten Produktseiten über die transkreierte Startseiten-Headline bis zu sorgfältig übersetzten AGB. Für Produkte und Benutzeroberflächen beschreibt unser Leitfaden zur Softwarelokalisierung den Ablauf Schritt für Schritt.

Woman pointing at a concept sketch on paper

Welche Inhalte Transkreation brauchen und welche eine Übersetzung

Am schnellsten entscheiden Sie mit der Frage, wie ein Fehler aussehen würde. Wenn ein Übersetzungsfehler den Inhalt falsch machen würde, brauchen Sie eine Übersetzung. Wenn eine wörtliche Übersetzung den Inhalt korrekt, aber wirkungslos machen würde, brauchen Sie Transkreation.

Nach diesem Kriterium können die meisten Marketingteams ihre Inhalte rasch zuordnen:

  • Meist Transkreation: Markenclaims und Slogans, Kampagnenkonzepte und Key Visuals mit Text, Werbe-Headlines, Radio- und Videoskripte, Social-Media-Kampagnen, Aussagen auf der Verpackung, Prüfung von Produktnamen, E-Mail-Betreffzeilen und die Einstiegsbereiche wichtiger Landingpages.
  • Meist Übersetzung (mit Lokalisierung): Produktdaten und Spezifikationen, Kataloge und Preislisten, technische Datenblätter, Anwenderdokumentation, AGB und andere Rechtstexte, Datenschutzhinweise, Zertifikate, Fallstudien und die meisten langen Inhalte wie Fachartikel und Whitepaper.

Produktdaten und Kataloge brauchen vor allem Einheitlichkeit. Dasselbe Bauteil muss auf der Website, im Katalog, auf der Verpackung und in der Anleitung in jeder Sprache denselben Namen tragen, und ein Übersetzer mit Ihrem freigegebenen Glossar und Ihrem Translation Memory leistet genau das. Kreative Abwandlung wäre hier ein Fehler, und bei umfangreichen, sich wiederholenden Katalogen kann maschinelle Übersetzung mit Post-Editing die passende Bearbeitungsstufe sein. Für große Mengen an Produktdaten und Kategorietexten zeigt unser Beitrag dazu, wie Sie Produktdaten und Kataloge übersetzen lassen, welcher Ablauf sich bewährt hat.

Rechtstexte sind der eindeutigste Fall für eine Übersetzung. Vertragsklauseln, Garantiebedingungen und Verkaufsbedingungen müssen genau das sagen, was das Original sagt, und wenn sie für einen Markt geändert werden müssen, entscheiden Ihre Rechtsberater, nicht ein Texter. Wie solche Texte bearbeitet werden, erklärt unser Leitfaden Vertrag übersetzen lassen.

Die Grauzone: Microcopy, Produktseiten und B2B-Vertriebsunterlagen

Zwischen den beiden Listen liegen Inhalte, die ein wenig von beidem brauchen, und hier entstehen die meisten Budgetfragen.

Microcopy auf Websites und in Apps, also Schaltflächen, Menüpunkte, Fehlermeldungen und Onboarding-Bildschirme, muss zum Produkt passen, was für eine Übersetzung mit strikter Terminologie spricht. Sie hat aber auch einen Ton: Eine lockere englische Fehlermeldung kann auf Deutsch kindisch oder auf Italienisch schroff wirken. Die übliche Lösung ist eine Übersetzung im Kontext, innerhalb der Zeichenbegrenzungen und nach einem Styleguide, der den Ton für jeden Markt festlegt. Bildschirmtexte an Maschinen und Geräten sind ein technischerer Fall, den unser Leitfaden zur Software-Übersetzung für HMI und Maschinen behandelt.

Produktseiten werden meist aufgeteilt. Spezifikationen, Funktionslisten und technische Details werden übersetzt; Headline, Einleitung und Call to Action werden transkreiert oder zumindest von einem muttersprachlichen Texter geprüft.

B2B-Vertriebsunterlagen werden oft unterschätzt. Eine Vertriebspräsentation oder eine Messebroschüre für industrielle Einkäufer ist trotzdem überzeugendes Schreiben, und ein Ingenieur in Mailand und ein Einkaufsleiter in Lyon reagieren auf unterschiedliche Argumente und Grade der Förmlichkeit. Der technische Inhalt bleibt exakt; die Kernbotschaften gewinnen durch Transkreation.

Das Transkreations-Briefing: was Ihr Dienstleister von Ihnen braucht

Wer nur einen Slogan und eine Frist erhält, muss raten. Ein gutes Briefing ist das Wichtigste, was Sie im gesamten Prozess in der Hand haben. Es muss nicht lang sein, sollte aber fünf Fragen beantworten.

Ziel. Was soll der Leser nach dem Lesen denken, fühlen oder tun? Sich für ein Webinar anmelden, sich an ein Markenversprechen erinnern, das Produkt als hochwertiger wahrnehmen, einem neuen Anbieter vertrauen? Formulieren Sie es in ein oder zwei Sätzen. Beruht der Ausgangstext auf einer bestimmten Erkenntnis über die Zielgruppe, erklären Sie diese.

Zielgruppe. Wer genau ist der Leser in jedem Markt, und worin unterscheidet er sich vom Publikum im Heimatmarkt? Werksleiter in Italien und Inhaber kleiner Familienunternehmen in Spanien brauchen für dasselbe Produkt womöglich andere Argumente.

Tonalität und Markenstimme. Wie förmlich ist die Marke in jeder Sprache? Ob Sie Ihre Kunden duzen oder siezen, ist im Deutschen wie im Spanischen eine Markenentscheidung, keine Übersetzungsentscheidung, und sollte einmal getroffen werden. Legen Sie Ihre Markenrichtlinien und vorhandene Texte in den Zielsprachen bei, die Sie für gelungen halten.

Vorgaben. Zeichenbegrenzungen für Headlines und Schaltflächen, Layout und Bild, neben dem der Text steht, rechtliche Einschränkungen für Werbeaussagen in Ihrer Branche, Kanäle und Formate. Wenn das Key Visual nicht geändert werden darf, sagen Sie es; wenn es geändert werden darf, ebenso.

Pflichtbegriffe und verbotene Begriffe. Produktnamen, eingetragene Marken, Funktionsnamen, die englisch bleiben, Claims, die wörtlich erscheinen müssen, und Wörter, die Ihre Marke nie verwendet. Sie stammen aus Ihrem Glossar und sind die Leitplanken, innerhalb derer kreative Freiheit möglich ist.

Ergänzen Sie den Kontext, den nur Sie haben, etwa Wettbewerber, von denen Sie sich abheben wollen, und frühere Kampagnen, die im Markt funktioniert haben oder gescheitert sind. Einige Stunden für das Briefing sparen meist mehrere Korrekturrunden.

Varianten, Rückübersetzung und Begründung

Eine Transkreation kommt selten als eine einzige fertige Zeile zurück. Eine professionelle Lieferung enthält für jeden Kerntext üblicherweise drei Elemente.

Mehrere Varianten. Für einen Claim oder eine Headline werden zwei oder drei Alternativen vorgeschlagen, von nah am Original bis zu einer freieren Adaption. Das ist keine Unentschlossenheit: Es zeigt die Bandbreite möglicher Lösungen und lässt Sie diejenige wählen, die zu Ihrer Strategie passt.

Rückübersetzung. Jede Variante wird wörtlich in die Ausgangssprache zurückübersetzt, damit ein Brand Manager, der die Zielsprache nicht spricht, versteht, was der Text tatsächlich sagt. Die Rückübersetzung ist ein Verständnishilfsmittel, kein Qualitätstest. Eine gute Transkreation klingt rückübersetzt oft seltsam, gerade weil sie für eine andere Sprache gebaut wurde. Beurteilen Sie die Rückübersetzung nach Bedeutung und Aussagen, nicht nach Stil.

Begründung. Eine kurze Erläuterung zu jeder Variante: warum dieses Wort, welcher kulturelle Bezug, welche Konnotation. Mit der Begründung können Sie die Wahl gegenüber internen Beteiligten vertreten und in späteren Kampagnen konsistent bleiben.

Lesen Sie bei der Prüfung zuerst die Begründung, dann die Varianten, dann die Rückübersetzungen, und fragen Sie, ob jede Variante das Ziel erreicht, nach der Marke klingt und nur Aussagen enthält, die Sie in diesem Markt belegen können.

Die Freigabeschleife: wer entscheidet und wie Sie endlose Runden vermeiden

Transkreation scheitert häufiger bei der Freigabe als beim Schreiben. Ein Kollege in der Niederlassung schreibt den Text nach eigenem Geschmack um, die Zentrale versteht die Änderungen nicht, und die Texter erhalten widersprüchliche Kommentare.

Eine klare Schleife verhindert das. Legen Sie vorab fest, wer in jedem Markt das letzte Wort hat, idealerweise eine Person mit Marketingverantwortung und nicht einfach jemand, der die Sprache spricht. Geben Sie den Prüfern das Briefing und die Begründung, nicht nur den Text, und bitten Sie um Kommentare, die das Problem benennen („zu locker für unsere Kunden“, „diesen Begriff nutzt ein Wettbewerber“), statt um Ersatzformulierungen. Begrenzen Sie die Zahl der Runden und halten Sie die Entscheidungen schriftlich fest.

Ist eine Formulierung freigegeben, dokumentieren Sie sie im Glossar und im Styleguide, damit die nächste Kampagne, das nächste Website-Update und die nächste Broschüre dieselbe Formulierung verwenden. So wird jedes Projekt zu einem bleibenden Markenwert.

Was Transkreation kostet und warum sie anders abgerechnet wird

Übersetzungen werden meist pro Wort abgerechnet, oft mit Rabatten für Wiederholungen und für Text, der bereits im Translation Memory liegt. Das Modell funktioniert, weil der Aufwand ungefähr proportional zur Textmenge ist.

Transkreation löst diesen Zusammenhang auf. Ein Claim aus fünf Wörtern kann länger dauern als eine Produktseite mit tausend Wörtern, denn die Arbeit liegt darin, das Briefing zu verstehen, Alternativen auszuloten, mehrere Varianten zu schreiben, Rückübersetzungen und Begründungen zu erstellen und an der Freigabe mitzuwirken. Deshalb wird Transkreation üblicherweise nach Stunden, pro Text oder pro Projekt berechnet, und viele Anbieter kombinieren ein Pauschalhonorar für die kreative Arbeit mit einem Wortpreis für begleitendes Material, das nur übersetzt werden muss.

Prüfen Sie beim Vergleich von Angeboten, was enthalten ist: wie viele Varianten pro Zeile, ob Rückübersetzung und Begründung im Preis inbegriffen sind, wie viele Korrekturrunden abgedeckt sind und ob freigegebene Formulierungen in Ihr Glossar übernommen werden. Zwei Angebote, die weit auseinanderliegen, beschreiben oft zwei verschiedene Leistungen.

Der wichtigste Hebel für die Kosten ist der Zuschnitt. Wenn Sie nur die Inhalte markieren, die wirklich Transkreation brauchen, und den Rest übersetzen oder per Post-Editing bearbeiten lassen, fließt das Budget dorthin, wo es wirkt. Wer eine Website übersetzen lassen möchte, findet in unserem Artikel dazu, wie diese Mischung auf einer typischen Website funktioniert: Headlines und Kampagnenseiten sind ein kleiner Teil der Wortmenge und ein großer Teil des Eindrucks.

Markenkonsistenz über Märkte hinweg: Styleguide und Glossar

Je mehr Sprachen Sie bespielen, desto schwerer ist es, eine einzige Markenstimme zu halten: Jeder Markt hat eigene Texter und Prüfer, die vernünftige, aber unterschiedliche Entscheidungen treffen. Zwei Werkzeuge verhindern diese Drift.

Ein Styleguide beschreibt, wie Ihre Marke in jeder Sprache schreibt: Sie oder Du, Tonalität, Satzlänge, Umgang mit englischen Begriffen, Formulierung von Calls to Action, Zeichensetzung und Zahlenformate, mit Beispielen freigegebener Texte. Er sorgt dafür, dass neue Texter vom ersten Satz an nach Ihrer Marke klingen, und er muss nicht lang sein, um zu funktionieren.

Ein Glossar hält Ihre Schlüsselbegriffe in jeder Sprache fest: Produkt- und Funktionsnamen, Claims, freigegebene Übersetzungen und zu vermeidende Begriffe. Im Marketing enthält es auch die freigegebenen Fassungen von Slogans und wiederkehrenden Claims, damit sie nie zweimal unterschiedlich transkreiert werden. Wie das gelingt, beschreibt unser Artikel zum zentralen Terminologiemanagement, und unser Service für Terminologiemanagement kann das Glossar für Sie aufbauen und pflegen. Mit einem Translation Memory für alles, was übersetzt wird, hängt die Einheitlichkeit nicht mehr vom Gedächtnis einzelner Personen ab.

Drei B2B-Beispiele

Die folgenden Szenarien sind Beispiele und keine Kundenfälle.

Der Claim einer Industriemarke. Ein Kompressorenhersteller nutzt einen deutschen Claim, der mit der Doppelbedeutung von „Druck“ spielt: Das Produkt bewältigt ihn, damit der Kunde keinen hat. Auf Italienisch und Englisch funktioniert das Wortspiel nicht, und eine wörtliche Übersetzung ist korrekt, aber flach. Die Transkreationsvarianten behalten das Versprechen, eine Zuverlässigkeit, die dem Kunden Stress im Betrieb abnimmt, und drücken es mit einem Bild aus, das in jeder Sprache funktioniert. Die Rückübersetzungen weichen deutlich vom Deutschen ab; die Begründung erklärt, warum jede Variante zur Marke passt.

Eine Messekampagne. Ein Verpackungsmaschinenhersteller stellt eine neue Linie mit einer verspielten Kampagne vor. Für einen Markt, in dem Einkäufer zuerst Belege erwarten, bleibt das visuelle Konzept, aber der Text wird sachlicher und faktenorientierter; für einen anderen bleibt der verspielte Ton. Die Datenblätter derselben Maschinen werden übersetzt, nicht transkreiert, mit der freigegebenen technischen Terminologie.

Ein Softwarelaunch. Ein Anbieter von Gebäudeautomationssoftware bereitet Launch-E-Mails, eine Landingpage und Onboarding-Bildschirme vor. Betreffzeilen und Headline werden mit Varianten und Rückübersetzung transkreiert; die Onboarding-Bildschirme werden im Kontext innerhalb der Zeichenbegrenzungen übersetzt; die Hilfeseiten werden mit dem Translation Memory übersetzt. Drei Bearbeitungsstufen, eine Stimme.

Häufige Fehler

Der häufigste Fehler: Einen Slogan zum Wortpreis übersetzen lassen und dann enttäuscht sein. Der Preis hat eine Übersetzung gekauft, und genau die wurde geliefert. Dicht dahinter folgen: die Rückübersetzung als Qualitätskontrolle verwenden, im Briefing den Text, aber nicht das Ziel liefern, jeden lokalen Kollegen freigegebene Texte umschreiben lassen, vergessen, dass eine längere Headline womöglich nicht ins Key Visual passt, und freigegebene Formulierungen nie festhalten, sodass dieselbe Diskussion bei der nächsten Kampagne von vorn beginnt. Wer Werbetexte übersetzen lässt, sollte diese Punkte vor dem ersten Auftrag klären.

Wie DEMA Solutions Transkreation umsetzt

Unsere Marketingübersetzung und Transkreation beginnt mit dem Kommunikationsziel: Zielgruppe, Kanal, Markenstimme, Call to Action, Markt und was der Ausgangstext beim Leser bewirken soll. Anschließend führen wir Ihre sprachlichen Markenressourcen zusammen, etwa Styleguides, freigegebene Terminologie und frühere Kampagnen, damit die Stimme in der Zielsprache von Anfang an einheitlich ist. Muttersprachliche Fachleute wählen den Grad der Anpassung, den jeder Inhalt braucht, Übersetzung oder Transkreation, und die Texte werden im tatsächlichen Format oder Kanal geprüft, bei Bedarf einschließlich Zeichenbegrenzungen und visuellem Layout. Freigegebene Formulierungen werden bewahrt, damit sie in künftigen Kampagnen, Märkten und Inhaltsarten wiederverwendet werden können.

Für Headlines, Slogans und Kampagnenclaims schaffen wir die Botschaft für jeden Markt neu und liefern mehrere Varianten mit Rückübersetzung, die kulturelle Passung wird von muttersprachlichen Fachleuten geprüft. Derselbe Ansatz gilt für die Kernseiten in unserer Website-Übersetzung. Inhalte, die eine Übersetzung statt einer Transkreation brauchen, durchlaufen unseren nach ISO 17100 zertifizierten Prozess, bei dem ein zweiter qualifizierter Linguist jede Übersetzung revidiert, wie auf der Seite Unsere Qualität beschrieben. Unser hauseigenes DTP-Team setzt die finalen Texte in Ihre Originaldateien von Broschüren, Katalogen und Präsentationen, wie es mehrsprachiges DTP erfordert, und Glossar und Translation Memory gehören Ihnen, in portablen Formaten. Unsere Teams in Italien, Serbien und Spanien arbeiten mit muttersprachlichen Linguisten und Textern für jeden Markt, in dem Sie verkaufen. Auch Werbe- und Kommunikationsagenturen arbeiten mit uns als Sprachpartner für ihre eigenen Kunden, wie unsere Seite zu Übersetzungsdiensten für Marketing und Werbebranche erklärt.

Wo TUBE ins Spiel kommt

Transkreation ist kreative Arbeit, die Texte rundherum sind es nicht. Für Marken, die laufend Produktinhalte, Website-Updates und Kataloge veröffentlichen, hält die Lösung TUBE diese Sprache unter Ihrer Kontrolle: Ihr Glossar und Ihr Translation Memory steuern die maschinelle Übersetzung, jede freigegebene Übersetzung fließt in ein Memory, das Ihnen gehört und das Sie exportieren können, und das Leverage-Reporting zeigt, wie viel von jedem Update aus bereits freigegebenem Text stammt.

Häufige Fragen

Eine Übersetzung bewahrt die Bedeutung des Ausgangstextes und lässt sich Satz für Satz prüfen. Eine Transkreation bewahrt die Wirkung der Botschaft und darf Wörter, Bilder und Bezüge ändern, um sie in einer anderen Kultur zu erzielen. Übersetzung passt zu sachlichen Inhalten, Transkreation zu überzeugenden.

Die Neufassung von Marketingtexten wie Claims, Headlines, Anzeigen und Kampagnenaussagen für eine neue Sprache und einen neuen Markt, sodass sie dieselbe Reaktion auslösen wie das Original und dabei der Markenstimme und den Fakten hinter der Botschaft treu bleiben.

Slogans, Claims, Werbe-Headlines, Kampagnenkonzepte, Skripte, Social-Media-Kampagnen, Verpackungsaussagen und die Kernbotschaften von Landingpages. Produktdaten, Kataloge, technische Dokumente und Rechtstexte sollten dagegen genau übersetzt werden.

Eine wörtliche Übersetzung des transkreierten Textes zurück in die Ausgangssprache, damit Personen ohne Kenntnis der Zielsprache verstehen, was er sagt. Sie zeigt Bedeutung und Aussagen, nicht die Qualität, und gute Transkreationen klingen rückübersetzt oft ungewohnt.

Meist nach Stunden, pro Text oder pro Projekt statt pro Wort, weil der Aufwand von der kreativen Arbeit, der Zahl der Varianten, der Rückübersetzung, der Begründung und den Korrekturrunden abhängt, nicht von der Textlänge.

Das Ziel des Textes, die Zielgruppe in jedem Markt, Tonalität und Markenstimme, Vorgaben wie Zeichenbegrenzungen, Layout und rechtliche Einschränkungen sowie Pflichtbegriffe und verbotene Begriffe. Frühere Kampagnen und Markenrichtlinien helfen zusätzlich.

Nein. Die Lokalisierung passt Formate, Einheiten, Währungen, rechtliche Verweise und Beispiele an, damit Inhalte lokal wirken. Die Transkreation geht weiter und schafft den kreativen und überzeugenden Teil der Botschaft neu.

Damit Ihre nächste Kampagne in jedem Markt wirkt

Wenn Sie eine Kampagne, einen Markenlaunch oder eine Website für neue Märkte vorbereiten, senden Sie uns Ihr Briefing und nennen Sie uns die gewünschten Märkte. Wir helfen Ihnen zu entscheiden, welche Inhalte Transkreation und welche eine Übersetzung brauchen, und schlagen einen Workflow vor, der Ihre Markenstimme in jeder Sprache einheitlich hält.

Wie können wir helfen?

Sagen Sie uns, was Sie brauchen, und wir melden uns mit passenden Lösungen bei Ihnen.

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