Website übersetzen lassen: Plugin, eigenes Team oder professionelle Übersetzung?
Wer seine Website übersetzen lassen will, hat drei Wege: ein automatisches Übersetzungs-Plugin mit maschineller Übersetzung, zweisprachige Mitarbeitende oder einen professionellen Dienstleister. Für wenig kritische Seiten reicht oft die Maschine; Rechtstexte, Produktdaten und Kampagnenseiten brauchen Menschen. Die Kosten hängen vor allem von Wiederholungen, Aktualisierungen und dem CMS-Export ab. DEMA Solutions übersetzt Websites aus CMS-Exporten und hält jedes Update synchron.

Für wen dieser Leitfaden ist
Dieser Leitfaden richtet sich an die Menschen, die den Auftrag bekommen haben, „die Website bis zum nächsten Launch auf Französisch, Italienisch und Polnisch“ bereitzustellen: Marketingleitung, E-Commerce- und Digital-Verantwortliche sowie die Webteams, die sie unterstützen, in B2B- und B2C-Unternehmen, die in ganz Europa verkaufen.
Ihre Fragen sind praktisch. Reicht ein automatisches Plugin, oder schadet es der Marke? Kann eine Kollegin mit Muttersprachkenntnissen das übernehmen? Warum sehen zwei Angebote für dieselbe Website so unterschiedlich aus? Wie kommen die Texte aus dem CMS heraus und wieder hinein, ohne dass etwas kaputtgeht? Und wie verhindern Sie, dass die Sprachversionen nach dem ersten Monat hinter der Ausgangssprache zurückbleiben? Die folgenden Abschnitte beantworten diese Fragen der Reihe nach.
Die drei Wege, eine Webseite übersetzen zu lassen
Wer in der Suchmaschine eingibt, wie man eine Webseite übersetzen lassen kann, landet zuerst bei Browser-Funktionen und Übersetzungsdiensten. Für den Besucher, der eine fremde Seite verstehen will, ist das völlig in Ordnung. Für ein Unternehmen, das seine eigene Website in neuen Märkten veröffentlicht, gibt es realistisch drei Optionen, und die meisten kombinieren sie am Ende.
Automatische Übersetzungs-Plugins und maschinelle Übersetzung. Viele CMS- und Shopsysteme bieten Plugins an, die jede Seite durch eine Übersetzungsmaschine schicken und das Ergebnis veröffentlichen, entweder einmalig oder bei jedem Aufruf. Mit DeepL eine Website übersetzen zu lassen, liefert für viele Sprachpaare heute flüssige Texte, und bei großen Websites ist der Weg schnell und günstig. Die Grenzen zeigen sich im Detail. Die Maschine kennt weder Ihre Produktnamen noch Ihre freigegebene Terminologie oder Ihre Tonalität, sie übersetzt jeden Textbaustein, ohne die Seite zu sehen, und niemand prüft das Ergebnis, bevor Kunden es lesen. Manche Plugins übersetzen nur bei der Anzeige und speichern den Text nie, sodass einzelne Sätze weder geprüft noch korrigiert werden können.
Zweisprachige Mitarbeitende. Der Vertriebsleiter aus Lyon oder die Kollegin in der Mailänder Niederlassung kennt Markt und Produkt, und das ist wertvoll. Die Kosten sind aber nur versteckt, nicht niedrig: Übersetzen konkurriert mit der eigentlichen Arbeit, Termine verschieben sich, die Qualität hängt von der Zeit und der Schreibkompetenz einer einzelnen Person ab, und nichts wird für die Wiederverwendung gespeichert. Verlässt diese Person das Unternehmen, geht auch das Wissen darüber verloren, wie die Marke in dieser Sprache klingt. Zweisprachige Mitarbeitende sind als Prüfer wichtiger Seiten und als Freigabestelle für Terminologie deutlich wertvoller denn als Übersetzer der gesamten Website.
Professionelle Übersetzung und Lokalisierung. Ein professioneller Dienstleister arbeitet mit einem Export Ihrer Inhalte, setzt muttersprachliche Linguisten für jeden Markt ein, wendet Ihr Glossar und Ihren Styleguide an, lässt die Arbeit revidieren und liefert Dateien, die direkt importiert werden können. Lokalisierung geht über die Übersetzung hinaus: Datumsformate, Maßeinheiten, Währungen, Telefonnummern, rechtliche Verweise, Beispiele und Calls to Action werden an den Markt angepasst. Der Wortpreis liegt über dem eines Plugins, dafür wird der Text geprüft, in einem wiederverwendbaren Translation Memory gespeichert, und wiederholte Texte werden nicht zweimal bezahlt. Unsere Website-Übersetzung folgt genau diesem Modell.
Qualitäts- und Markenrisiken der automatischen Übersetzung
Das Risiko liegt nicht in der maschinellen Übersetzung an sich, sondern darin, sie ungeprüft zu veröffentlichen. Die häufigsten Probleme sind vorhersehbar, und jedes hat Kosten, die auf keiner Plugin-Rechnung erscheinen.
Das erste ist die Terminologie. Die Maschine übersetzt womöglich den Namen Ihrer Produktlinie, gibt denselben Funktionsnamen auf drei Seiten auf drei verschiedene Arten wieder oder ersetzt einen Fachbegriff durch ein allgemeines Wort, das Ihre Kunden nie verwenden würden. Das zweite ist die Tonalität: Eine Maschine weiß nicht, ob Ihre Marke Kunden siezt oder duzt, und wechselt womöglich auf derselben Seite zwischen beidem. Im Deutschen, Französischen und Italienischen fällt das sofort auf.
Das dritte Risiko ist der fehlende Kontext. Buttons, Menüpunkte und Formularfelder sind kurze Textbausteine ohne Satz drumherum. Das englische „Order“ kann „Bestellung“ oder „bestellen“ heißen, „Free“ kann „kostenlos“ oder „frei“ bedeuten, und die Maschine rät. Fehler in der Microcopy sind klein, sitzen aber genau dort, wo Kunden handeln: im Checkout, bei der Anmeldung, im Kontaktformular. Das vierte Risiko ist die Überzeugungskraft. Headlines, Claims und Handlungsaufforderungen, die in der Ausgangssprache funktionieren, verpuffen oft in wörtlicher Übersetzung, weil sie von Rhythmus, kulturellen Bezügen oder Wortspielen leben. Gerade diese Zeilen brauchen muttersprachliche Texter oder eine echte Transkreation, wie sie zu unseren Marketingübersetzungen gehört.
Das heißt nicht, dass maschinelle Übersetzung keinen Platz hat. Es heißt, dass sie mit Ihrer Terminologie arbeiten und überall dort von einem Menschen geprüft werden sollte, wo der Text ein Risiko trägt.

Rechtstexte, Produktdaten und E-Commerce
Nicht jede Seite trägt dasselbe Risiko, und ein sinnvolles Budget bildet das ab.
Rechtstexte. AGB, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise, Widerrufs- und Garantiebedingungen sowie das Impressum wurden von Juristen für eine bestimmte Rechtsordnung geschrieben. Eine wörtliche Übersetzung macht sie in einem anderen Land nicht wirksam, und eine maschinelle Übersetzung ist ein Haftungsrisiko. Das EU-Verbraucherrecht erlaubt den Mitgliedstaaten, Sprachanforderungen für die Vertragsinformationen an Verbraucher festzulegen, und das Datenschutzrecht verlangt, dass Datenschutzinformationen für die Leser klar und verständlich sind. In der Praxis klären Ihre Rechtsberater, welche Texte für jeden Markt angepasst werden müssen; danach übersetzen juristische Fachübersetzer diese Texte, und die Rechtsberatung prüft sie vor der Veröffentlichung. Worauf es bei solchen Texten ankommt, wenn Sie Verträge und AGB übersetzen lassen, beschreibt unser Leitfaden für Rechtsabteilungen und Vertrieb.
Produktdaten. Produktnamen, technische Daten, Abmessungen, Materialien, Pflegehinweise und Sicherheitsinformationen müssen exakt stimmen und mit Verpackung, Anleitungen und Katalogen übereinstimmen. Diese Inhalte wiederholen sich stark und eignen sich deshalb ideal für Translation Memory und, bei großen Katalogen, für maschinelle Übersetzung mit Post-Editing. Einheiten und Dezimaltrennzeichen verdienen besondere Aufmerksamkeit: Wird aus 1,5 bei einer Formatumwandlung 15, ist das eine Retoure.
E-Commerce-Inhalte. Ein Onlineshop vervielfacht alles: Kategorietexte, Filter und Attribute, Größentabellen, Liefer- und Zahlungsinformationen, Transaktions-E-Mails, Fehlermeldungen und den Checkout selbst. Vieles davon liegt nicht im Seiteneditor, sondern in Produktdatenbanken, Theme-Dateien oder E-Mail-Vorlagen und wird im ersten Angebot leicht vergessen. Eine vollständige Aufstellung, wo überall Shop-Texte liegen, ist der wichtigste Schritt, bevor Sie Preise anfragen. Verkauft der Shop an Verbraucher, kommt die Barrierefreiheit hinzu, und es lohnt sich zu prüfen, welche Dokumente unter das BFSG fallen und welche Ausnahmen gelten.
Kampagnen- und Markenseiten. Startseite, Landingpages und zentrale Verkaufsseiten liest jeder Interessent, und sie tragen die Marke. Sie machen einen kleinen Teil der Wortzahl und einen großen Teil des Eindrucks aus. Wer seine Homepage übersetzen lassen will, sollte diese Seiten deshalb von muttersprachlichen Textern prüfen oder transkreieren lassen, auch wenn der Rest der Website nachbearbeitet maschinell übersetzt wird.
So funktioniert der CMS-Export (XLIFF, CSV und andere Formate)
Bei einer professionellen Website-Übersetzung sollte niemand Texte aus dem Browser in eine Tabelle kopieren. Die meisten modernen CMS- und Shopsysteme können übersetzbare Inhalte direkt oder über eine Mehrsprachigkeitserweiterung als Dateien exportieren. Die übersetzten Dateien werden anschließend in die Sprachversionen derselben Seiten importiert.
XLIFF ist das Standardformat für den Austausch von Übersetzungen. Es ist eine XML-Datei, die jedes Ausgangssegment mit einem leeren Zielfeld enthält, dazu Kennungen, die dem CMS beim Reimport genau sagen, wohin jede Übersetzung gehört. Da Code, Layout und Struktur im CMS bleiben, arbeitet der Übersetzer nur am Text und kann das Design nicht beschädigen. CSV- und Tabellenexporte sind bei Produktdaten und Shopsystemen üblich: eine Zeile pro Produkt oder Textbaustein, eine Spalte pro Feld, die Zielsprache in neuen Spalten. JSON und andere Ressourcendateien sind typisch für Single-Page-Anwendungen und App-Oberflächen, HTML-Dateien kommen bei statischen Websites vor. Gehören neben der Website auch App-Oberflächen zum Projekt, erklärt unser Beitrag zur Softwarelokalisierung mit Ablauf und Kosten, wie solche Ressourcendateien sicher übersetzt werden.
Einige Details entscheiden darüber, ob der Import reibungslos läuft. Der Export sollte Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Alt-Texte und URL-Slugs enthalten und nicht nur den Fließtext, denn übersetzte Seiten brauchen übersetzte Titel und Beschreibungen sowie korrekte hreflang-Verweise zwischen den Sprachversionen. Shortcodes, Variablen und Platzhalter müssen geschützt werden, damit sie nicht übersetzt werden. Text in Bildern, Slidern oder PDFs braucht einen eigenen Weg. Und jemand auf Ihrer Seite sollte vor dem eigentlichen Projekt einen Testexport und -import mit zwei oder drei Seiten durchführen, damit fehlende Felder früh auffallen. DEMA liefert Dateien im Exportformat Ihres CMS, etwa XLIFF, HTML, JSON oder CSV, bereit zum Hochladen durch Ihr Webteam.
Updates synchron halten
Die erste Übersetzung ist ein Projekt. Alles danach ist ein Prozess, und genau dort scheitern die meisten mehrsprachigen Websites: Produkte kommen hinzu, Preise ändern sich, Landingpages werden umgeschrieben, und die Sprachversionen bleiben, wo sie waren. Sechs Monate später beschreibt die französische Website ein Sortiment, das es nicht mehr gibt.
Drei Gewohnheiten halten die Sprachversionen auf Stand. Erstens: Legen Sie fest, was eine Übersetzung auslöst. Idealerweise markiert das CMS die Sprachversionen automatisch als veraltet, sobald eine Seite in der Ausgangssprache geändert wird, was viele Mehrsprachigkeitserweiterungen können. Zweitens: Schicken Sie Aktualisierungen in festen Paketen, wöchentlich oder monatlich je nach Veröffentlichungsrhythmus, statt Satz für Satz per E-Mail. Drittens: Exportieren Sie nur, was sich geändert hat. Ein guter Export enthält neue und geänderte Segmente, unveränderter Text ist bereits mit Ihrem Translation Memory abgeglichen, sodass Sie nie wieder die ganze Seite bezahlen, nur weil ein Absatz verschoben wurde.
Translation Memory und Glossar für wiederkehrende Updates
Zwei Ressourcen entscheiden darüber, ob eine Website mit der Zeit günstiger zu pflegen ist oder jedes Mal gleich viel kostet.
Ein Translation Memory speichert jedes freigegebene Satzpaar aus Ausgangs- und Zieltext. Beim nächsten Export wird jeder bereits übersetzte Satz erkannt und wiederverwendet, ähnliche Sätze werden dem Übersetzer als Ausgangspunkt angeboten. Auf einer Website, wo sich Navigation, Footer, Produktattribute, Lieferinformationen und Handlungsaufforderungen auf Hunderten von Seiten wiederholen, ist dieser Effekt groß. Das Memory sollte Ihnen gehören und in einem portablen Format geliefert werden, damit Sie bei einem Anbieterwechsel nicht bei null anfangen. Liegen aus früheren Projekten bereits Übersetzungen, aber kein Memory vor, lässt sich diese Arbeit durch Translation Memory Alignment zurückgewinnen.
Ein Glossar hält Ihre freigegebenen Begriffe in jeder Sprache fest: Produktnamen, die englisch bleiben, Funktionsbezeichnungen, Fachbegriffe und Wörter, die Sie nie verwenden möchten. Es sorgt dafür, dass die Website mit Katalog, Verpackung und Anleitungen übereinstimmt, und ist das beste Mittel, um maschinelle Übersetzung in die richtige Richtung zu lenken. Wie Sie mit Produkt- und Marketingteam ein solches Glossar aufbauen, zeigt unser Beitrag zu einheitlicher Terminologie über alle Übersetzer und Anbieter hinweg. Für größere Sortimente übernimmt unser Terminologiemanagement die Pflege. Ein kurzer Styleguide leistet dasselbe für den Ton: Sie oder du, Umgang mit englischen Begriffen und wie Handlungsaufforderungen in jedem Markt klingen sollen.
Was die Kosten treibt, wenn Sie Ihre Website übersetzen lassen
Was kostet es also, eine Website übersetzen zu lassen? Jede ehrliche Antwort beginnt mit den Faktoren, denn ein Wortpreis allein sagt wenig. Zwei Angebote für dieselbe Website können stark voneinander abweichen, nur weil ein Anbieter Wiederholungen berücksichtigt hat und der andere nicht.
Die richtig gemessene Wortzahl. Maßgeblich ist, was im Export steht, nicht eine Schätzung anhand der Seitenliste. Zählen Sie Fließtext, Metadaten, Alt-Texte, Microcopy, Produktdaten und Transaktions-E-Mails mit. Unterschätzt wird meist, weil alles außerhalb des Seiteneditors vergessen wird.
Wiederholungen und Treffer. Websites sind extrem repetitiv. Text, der auf vielen Seiten vorkommt oder einer früheren Übersetzung im Memory entspricht, sollte je nach Vereinbarung reduziert oder gar nicht berechnet werden. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Ein Shop mit 40.000 Wörtern im Export enthält nach Abzug wiederholter Attribute und Textbausteine vielleicht nur 22.000 eindeutige Wörter, und eine zweite Aktualisierungswelle einige Monate später enthält 3.000 neue und 5.000 teilweise übereinstimmende Wörter. Verlangen Sie von jedem Anbieter eine Analyse, die diese Kategorien getrennt ausweist.
Aktualisierungen und ihre Häufigkeit. Eine Website, die sich wöchentlich ändert, braucht einen Prozess statt einer Folge von Einzelprojekten. Regelmäßige kleine Pakete mit Memory-Nutzung kosten übers Jahr deutlich weniger als seltene große Neuübersetzungen und halten die Sprachversionen korrekt.
Anzahl der Sprachen. Die Kosten steigen fast linear mit den Sprachen, also lohnt es sich zu priorisieren. Übersetzen Sie die vollständige Website für die Märkte, die Umsatz bringen, und erwägen Sie für Testmärkte eine reduzierte Version, etwa Produktseiten, Kontakt und Rechtstexte.
Bearbeitungsstufe. Maschinelle Übersetzung mit vollständigem Post-Editing, Humanübersetzung mit Revision und Transkreation von Headlines sind drei verschiedene Leistungen mit drei Preisniveaus. Jede Inhaltsart der richtigen Stufe zuzuordnen, ist der wichtigste Hebel für die Kosten.
Technische Integration. Ein sauberer Export und Import ist günstig. Texte von der Live-Website kopieren, Textbausteine aus Theme-Dateien herauslösen, Text in Bildern bearbeiten oder Inhalte nachbauen, die das CMS nicht exportieren kann: All das kostet Stunden, die mit Übersetzung nichts zu tun haben. Etwas Entwicklungszeit für einen ordentlichen Exportweg macht sich meist schon beim ersten Update bezahlt.
Wann maschinelle Übersetzung mit Post-Editing sinnvoll ist
Für große Mengen beschreibender, wenig kritischer Texte wie Produktattribute, lange Katalogbeschreibungen, Wissensdatenbanken oder ältere Blogbeiträge ist maschinelle Übersetzung mit menschlichem Post-Editing oft der richtige Mittelweg zwischen Tempo und Kosten. Die Maschine liefert einen Entwurf, der Ihr Glossar berücksichtigt, und ein qualifizierter Linguist bringt ihn auf Veröffentlichungsniveau.
Weniger geeignet ist sie für kurze, sehr sichtbare Texte wie Headlines, Slogans, Handlungsaufforderungen und emotionale Markentexte, und für Rechtstexte ist sie nicht angemessen. Wie wir diese Leistung aufsetzen, beschreibt unsere Seite zur maschinellen Übersetzung mit Post-Editing.
Wie Sie einen Übersetzungsdienstleister für Ihre Website briefen
Ein gutes Briefing spart zweimal Geld: im Angebot, weil der Anbieter kalkuliert, was Sie wirklich brauchen, und im Projekt, weil weniger Rückfragen kommen. Bereiten Sie vor der Angebotsanfrage Folgendes vor:
- Umfang und Bestandsaufnahme: welche Bereiche, Seitentypen und Inhaltsquellen dazugehören (CMS-Seiten, Shop-Produkte, E-Mails, PDFs, Bilder mit Text), mit einem Beispielexport.
- Märkte und Sprachen: welche Länder, welche Sprachvarianten und in welcher Reihenfolge.
- Bearbeitung je Inhaltsart: welche Seiten Transkreation, welche Humanübersetzung und welche Post-Editing brauchen.
- Referenzmaterial: Glossar, Styleguide, bestehende Übersetzungen und freigegebene Terminologie aus Katalog oder Verpackung.
- Technische Details: welches Exportformat Ihr CMS liefert, wer die Dateien importiert und wie Aktualisierungen gekennzeichnet werden.
- Prüfung und Freigabe: wer in jedem Markt die wichtigsten Seiten prüft und wie viel Zeit dafür bleibt.
- Aktualisierungsrhythmus: wie oft sich Inhalte ändern und wie Updates geliefert werden sollen.
Vergleichen Sie dann die Antworten, nicht nur die Preise. Fragen Sie jeden Anbieter, wie Wiederholungen und Memory-Treffer gezählt werden und ob Sie die Analyse sehen, ob Translation Memory und Glossar Ihnen gehören und in welchem Format Sie sie erhalten, wie viele Personen an jedem Text arbeiten und ob ein zweiter Linguist revidiert, und ob in Ihrem Exportformat ohne manuelles Kopieren gearbeitet wird. Weitere Prüffragen finden Sie in unserem Beitrag dazu, wie Sie die Übersetzungsqualität eines Anbieters vor der Beauftragung prüfen. Arbeiten Ländergesellschaften oder Agenturen bereits mit eigenen Übersetzern, lohnt sich zudem ein Blick auf das Übersetzungsmanagement mit mehreren Anbietern.
Wie DEMA Solutions Websites übersetzt
Wir übersetzen und lokalisieren die Texte Ihrer Website: Seitentexte, Überschriften, Microcopy, SEO-Metadaten, URLs und Alt-Texte. Muttersprachliche Linguisten für jeden Zielmarkt passen Tonalität, Bezüge, Einheiten und Formate an; muttersprachliche Copywriter können zentrale Seiten auf Klarheit und Überzeugungskraft prüfen; Headlines, Slogans und Kampagnenaussagen lassen sich transkreieren, mit mehreren Varianten und Rückübersetzung. Design und Code bleiben bei Ihrem Webteam, und wir liefern Dateien im Exportformat Ihres CMS, etwa XLIFF, HTML, JSON oder CSV, bereit zum Hochladen.
Der Prozess ist nach ISO 17100 zertifiziert, jede Übersetzung wird von einem zweiten qualifizierten Linguisten revidiert, wie auf unserer Qualitätsseite beschrieben. Translation Memory und Glossar entstehen ab dem ersten Projekt, gehören Ihnen und werden in portablen Formaten geliefert, sodass jedes weitere Update schneller und einheitlicher wird; ein transparentes Leverage-Reporting zeigt, wie viel davon wiederverwendet wird. Unsere Teams in Italien, Serbien und Spanien arbeiten mit Linguisten in allen Märkten, in denen Sie verkaufen.
Wo TUBE ins Spiel kommt
Für Unternehmen, deren Website sich jede Woche ändert, hält die TUBE-Lösung jedes Update unter Ihrer Kontrolle. Ihr Glossar und Ihr Translation Memory steuern die maschinelle Übersetzung, jede freigegebene Übersetzung fließt in ein Memory, das Ihnen gehört und das Sie exportieren können, und das Leverage-Reporting zeigt, wie viel von jedem Update aus bereits freigegebenem Text stammt.
Häufige Fragen
Das hängt von der Zahl der eindeutigen Wörter nach Abzug der Wiederholungen ab, von der Zahl der Sprachen, von der Bearbeitungsstufe je Inhaltsart (Post-Editing, Übersetzung mit Revision oder Transkreation) und davon, wie gut sich Inhalte aus Ihrem CMS exportieren lassen. Lassen Sie sich eine Wortanalyse eines echten Exports erstellen statt eines Angebots auf Basis der Seitenzahl.
Für interne Seiten, Archive oder einen ersten Markttest kann das genügen. Für Startseite, Produkt- und Kampagnenseiten, Checkout und Rechtstexte riskiert ungeprüfte maschinelle Übersetzung falsche Terminologie, uneinheitliche Tonalität und Fehler genau dort, wo Kunden handeln. Viele Unternehmen kombinieren maschinelle Übersetzung für wenig kritische Inhalte mit Humanübersetzung für zentrale Seiten.
Ja, aber der versteckte Aufwand an Zeit und Einheitlichkeit ist meist hoch, und nichts wird für die Wiederverwendung gespeichert. Am wertvollsten sind zweisprachige Kolleginnen und Kollegen als Prüfer zentraler Seiten und als Freigabestelle für Terminologie.
In dem Format, das Ihr CMS oder Shopsystem sauber exportiert: XLIFF ist der Standard für Übersetzungen, CSV ist bei Produktdaten üblich, JSON oder HTML bei manchen Websites. Testen Sie Export und Import vorab mit einigen Seiten, inklusive Metadaten und Alt-Texten.
AGB, Datenschutzerklärung und Widerrufsbedingungen sollten von Rechtsberatern an jeden Markt angepasst und von juristischen Fachübersetzern übersetzt werden, nicht maschinell. Manche Länder stellen Sprachanforderungen an Verbraucherinformationen; klären Sie das für jeden Markt mit Ihrer Rechtsberatung.
Lassen Sie geänderte Seiten im CMS automatisch markieren, schicken Sie Aktualisierungen in festen Paketen, exportieren Sie nur neue und geänderte Inhalte und nutzen Sie ein Translation Memory, damit unveränderter Text wiederverwendet statt erneut bezahlt wird.
Die Übersetzung überträgt den Text. Die Lokalisierung passt zusätzlich Datumsformate, Einheiten, Währungen, Beispiele, rechtliche Verweise und Handlungsaufforderungen an den Zielmarkt an, sodass die Website wirkt, als wäre sie dort geschrieben worden.
Ihre Website für neue Märkte vorbereiten
Wenn Sie eine Website oder einen Onlineshop für neue Märkte vorbereiten, schicken Sie uns einen Beispielexport und nennen Sie uns die gewünschten Sprachen. Wir analysieren die tatsächliche Wortzahl, zeigen Ihnen, wo Wiederholungen und vorhandene Übersetzungen den Aufwand senken, und schlagen für jeden Teil der Website die passende Bearbeitung vor.
Sagen Sie uns, was Sie brauchen, und wir melden uns mit passenden Lösungen bei Ihnen.